GRIZFOLK - GRIZFOLK

Release Date: 
30.07.2021
Label/Vertrieb: 
Nettwerk/ADA-Warner Music

Photo credits: Matthew Coughlin

 

-Grizfolk-
die schwedisch-amerikanische Indie-Pop-Band veröffentlicht 
am 30.07.2021 ihr neues selbtsbetiteltes Album
 
Produziert von
Rich Costey (Muse, Death Cab for Cutie)
Ab sofort ist die neue SIngle "Fumes" erhältlich

 

Die Band Grizfolk ist geprägt von Kontrasten: Zwei Amerikaner und zwei Schweden, die in zwei unterschiedlichen amerikanischen Städten an den zwei entgegengesetzten Küsten leben. Die beiden letzten Alben spielen mit verschiedenen Klangwelten und entstanden mit zwei unterschiedlichen Herangehensweisen. Doch Grizfolk nutzen all diese Gegensätze, die andere Bands vielleicht zerreißen würden, zu ihrem Vorteil und finden einen menschlichen und musikalischen Sweet Spot, der alles verbindet. An diesem Ort treffen sich dann Liebhaber von treibenden Backbeats, Synthie-Fans und Folk-Enthusiasten. Mit ihrem selbstbetitelten dritten Album schlagen Grizfolk die Brücke(n) zwischen all diesen unterschiedlichen Perspektiven und veröffentlichen eine brilliante Sammlung von Song, die kraftvoll sind und Spaß machen.

 

Nach einer ausgiebigen Tournee zum letzten Album Rarest of Birds trafen sich die vier Musiker, um eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation zu machen. Sie realisierten, dass sich ihr Sound über Zeit ganz schön verändert hatte: Der elektronisch angehauchte Folk-Rock von ihrer Debüt-EP From the Spark (2014) wurde zum ersten Album Waking up the Giants (2016) weiter verfeinert, aber dann mit Rarest of Birds mit organischer und akustischer Frische gebrochen. Um den Bogen vom Anfang bis zum Status Quo ihres musikalischen Schaffens zu spannen, entschied sich das Quartett also all das auf ihrem neuen Album zu vereinen. Neben dem musikalischen Aspekt sollte das aber auch geographisch passieren. Der Sänger und Gitarrist Adam Roth lebt in Nashville, der Drummer Bill Delia und die beiden Schweden Sebastian Fritze (Keyboard, Vocals) und Fredrik Eriksson (Gitarre) leben alle drei im Kalifornischen Süden. Also mieteten sich die vier kurzerhand ein Haus im Joshua Tree National Park bei Palm Springs und machten es sich zur Aufgabe, erneut ihre kreativen und freundschaftlichen Wurzeln zu erkunden.

 

Mit einer neugewonnenen Euphorie und Motivation, die mit der gemeinsam verbrachten Zeit einherging, entstanden dann automatisch auch neue Ideen für ältere Songs und natürlich auch ganz neue Stücke. Das Quartett arrangierte um, schrieb neu und nahm sich genug Zeit, um neue Eindrücke und Perspektiven in die Musik miteinzuweben. Bewaffnet mit diesem neuen Song-Material ging es dann im Frühjahr 2020, kurz vor dem Corona-Lockdown, nach Santa Monica, wo die Band im Jahr 2012 auch gegründet wurde. Dort nahmen Grizfolk gemeinsam mit dem geschätzten Produzenten Rich Costey (Muse, Death Cab for Cutie) die neue Musik auf und der Studio-Guru gab den Kreativen oft den letzten entscheidenden Schubser. Vor allem ermutigte er sie, ihren Instinkten und ihrer Vision aus dem Haus im Nationalpark zu vertrauen.

 

Das Ergebnis waren eine Hand voll mitreißender Singles, die nun bereits in der zweiten Jahreshälfte in 2021 veröffentlicht wurden: Das treibende „Money”, der notorische Kopfnicker „Queen oft he Desert”, die sonnige Westküsten-Hymne „California High” und „The Ripple”, ein älterer Song, der von ihren Fans bereits live sehr gefeiert wurde, aber bis dato noch nicht aufgenommen war. Gemeinsam mit Rich Costey hatten Grizfolk einen unglaublichen Lauf im Studio… Was dann folgte, ist uns allen bewusst. Die Pandemie zwang die Bandmitglieder wieder zurück in ihre Heimatstädte. Doch nach anfänglicher Enttäuschung konnten sich das Quartett abermals aufraffen und fand effektive Wege, ihre Arbeit digital fortzusetzen. Als sich die Corona-Lage wieder etwas entspannte, stattete Delia seinem Kumpel Roth einen Besuch in Nashville ab und die Band agierte in zwei Pärchen, die via Zoom Calls und Mail miteinander verbunden blieben. Während dieser Zeit entstand auch der Weihnachtssong „All I Want for Christmas is a Rock Show“, auf dem sich auch Kyle Gass von Tenacious D die Ehre gibt.

 

Delia sagt: „Der Christmas-Song war der erste große Durchbruch beim Gemeinsam-Einsam-Arbeiten in der Corona-Zeit. Wir schickten uns Dateien hin und her und realisierten, dass wir das Album auch so fertigstellen können. Trotz einiger Zweifel stellten wir fest, dass wir sogar schneller vorankommen, weil Seb und Fred parallel zu Adam und mir arbeiten konnten und wir sonst nur alle gemeinsam an dem gleichen Projekt sitzen würden.“

 

„Pandemie oder nicht, wir schreiben sowieso immer. Egal ob einzeln oder gemeinsam, unser Songkatalog wächst ununterbrochen“, fügt Fritze hinzu. „Wir gewöhnten uns daran, unsere Ideen auf Videocalls durchzusprechen. Wir sind sehr ehrlich zueinander und eine sehr demokratische Band.“

 

Eriksson sagt: „Alles fühlt sich wie aus einem Guss an und dadurch, dass die zweite Hälfte des Albums mit unterschiedlichen Produzenten entstand, wurde die Platte viel dynamischer.“ Roth fährt fort: „Es wurde nicht LP, die wir unter normalen Bedingungen gemacht hätten. Bis auf die Songs, die wir mit Rich aufgenommen hatten, wurde alles im Frankenstein-Style zusammengesetzt.“

 

Aber wie die Musiker anmerken, passen die beiden Albumhälften wunderbar zueinander und sie fanden Gefallen daran, die positiven Aspekte dieses ungewöhnlichen (Musik-)Jahres wertzuschätzen. Der Prozess war sowohl neuartig als auch nostalgisch und das beschreibt Grizfolk auch hervorragend als Ganzes. Fritze sagt: „Es fühlt sich für mich an wie die Brücke zwischen unserem ersten und unserem zweiten Album. Die Neugier für Sounds und Innovation erinnern mich an die Zeit der Bandgründung und die organischen Live-Instrumente wiederum an Rarest of Birds. Die ganze Unsicherheit im Entstehungsprozess war seltsam, aber auch inspirierend. Als sich die Lage etwas beruhigt hatte, konnten wir klare Gedanken fassen und Struktur ins Projekt bringen. Wir hatten ein tolles Team von Songwritern und Produzenten und sagten uns: ‚Das ist die neue Welt und so nehmen wir sie auch an.‘ Das hat uns viele Türen geöffnet.“

 

Auf Grizfolk macht die Band den Sound, nach dem sie immer gesucht haben und vereint alle Stärken und Unterschiede gekonnt zu einem großen Ganzen. Deswegen ist es auch nur logisch, dieses dritte Album so zu nennen, wie die Band selbst heißt. Delia sagt: „Unser Bandname impliziert schon immer das Zusammensein. Das ‚folk‘ darin bezieht sich weniger auf das Genre und mehr auf die Gemeinschaft. Wir sind Grizfolk, unsere Fans sind Grizfolk, alle zusammen sind Grizfolk.” Fritze fügt hinzu: „Das Album dreht sich nicht um die Pandemie, aber entstand während ihr. Diese Gemeinschaft zu erschaffen und erhalten, obwohl wir räumlich voneinander getrennt waren, ist ein großer Teil dieser Geschichte.“

 

 

 

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