MIRACLE WHIPS - THE ART OF FACTS

Release Date: 
21.02.2020
Label/Vertrieb: 
DevilDuck Records/Indigo

 

Photo credits: Mary Martley

 

Unser traurigster Singer/Songwriter ist zurück!

 

Vor mehr als 11 (!) Jahren erschien das letzte Lebenszeichen von Whip aka Jason Merritt und hörte  auf  den  Titel  „Blues  For  Losers“  (2008)  –  für  mich  nach  wie  vor  das  beste Singer/Songwriter-Album im DevilDuck-Stall.

 

 

Trotzdem wir den Kontakt nie ganz verloren haben und ich zwischendurch aus rein egoistischen Motiven ein Vinyl-Release besagten Albums wagte, war ich doch einigermaßen überrascht, als sich Merritt vor ein paar Monaten meldete und mich fragte, ob ich nicht sein neues Album veröffentlichen  möchte,  das  er  zusammen  mit  seinen  Freunden  Paul Dillon (Miracle Falls, Mercury Rev, Sparklehorse) und Jeff Mercel (Mercury Rev, Grand Mal, Ultraam) aufgenommen hatte – aus nahe liegenden Gründen hatten sie sich für den Namen Miracle Whips entschieden…

 

Nach mehrmaligem Hören musste ich feststellen, dass die alte Magie noch da war, nur diesmal  sogar in größerer Pracht und ein Stück leichter, so dass ich ihm ein lautes „ich will“ entgegen schrie und dies mit der Hoffnung und Bitte auf einige wunderschöne Konzerte verband. „I’m honestly still not sure if touring is feasible. I know that’s the only way to sell records, but I’m old now. Also, I just don’t like people.“

 

Nun liegt „The Art Of Facts“ vor und wird am 21. Februar weltweit das Licht der Welt erblicken und auch wenn es kein bewusstes Konzeptalbum ist, so hat der amerikanische Zeitgeist einen großen   Einfluss auf die Texte, die genauso wie die Musik auf Merritts Veranda entstanden sind. Natürlich   wurden   sie   immer   wieder   verändert,   bis  diese  auf  seiner  „trusty,  dusty“ Schreibmaschine  aus  den  60er  Jahren  getippt  wurden,  erst  dann  haben  sie  sich  an  das Songschreiben gemacht – „lyrics first“ war schon immer das Motto von Merritt, der sich zum Texte schreiben früher immer in die Dive Bars Portlands zurück gezogen hatte. „Our approach was to be brutally honest with each other re: the best idea wins and therefore we were very unsentimental when it came to editing as should be apparent from the notes“, so Dillon zur Entstehung der zehn Songs.

 

Das Album wurde von Collin Hegna (Brian Jonestown Massacre, Federale) in den Revolver Studios in Portland live und auf engstem Raum aufgenommen, um eine intime Atmosphäre und einen ebensolchen Sound zu erschaffen – gemastered hat es dann Scott Minor (Sparklehorse) in Knoxville, Tennessee.

 

Da Jason Merritt in seinen Texten immer etwas zu sagen hat, fragte ich ihn nach einem kleinen „Track by Track“, worauf er mir mit folgendem Zitat antwortete: „I think it’s unwise to talk about what a song is, but people always want to know, just like they want to know if you were killed instantly.“ – Benjamin Smoke

 

Na  ja, können wir bestimmt nachvollziehen und ist ja auch irgendwie schlau, dass jeder seine eigene Interpretation hat und ein paar Worte haben Merritt (JM) und Dillon (PD) dann doch noch für uns, die ich hier mal kommentarlos unters Volk schmeiße:

 

(Text von Jörg Tresp/DevilDuck Records)

Book of Matches: It’s a sermon from the bottom. –JM / It”s a sad and beautiful world - PD

The Stockade: The last words of some Roman emperors are scattered around in this song. See if you can spot them. – JM / Also a love note to ghosts of people places & things - PD

Captain Fuckpants: Just look around. – JM / An ode to the MSNBCNNFOX industrial complex - PD

Still Not Souled: Mr. Rodgers does not approve this message – JM / Mr. Rogers loves you - PD

Stupid Bird: Birds are actually quite smart, especially crows. – JM / Another admonishment - PD

Blue Guitar: See Wallace Stevens – JM / The best song the Pogues never wrote - PD

5 in Gold: A subway nightmare. – JM / Subterranean numerical homesick blues - PD

Small and Good: Punch me out. Nothing happens. – JM / An audible punch in the face followed by a hug from an angel - also the fraternal twin to Captain Fuckpants - PD

Funeral  Parts:  If  Bob  Dylan  cared  about  others, it might sound like this. - JM If JJ Cale ever answered, Spacemen 3’s phone calls it might sound like this... -PD

Go With Gone: We’re all goners. – JM / Too True - PD

 

 

 

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