LOW CUT CONNIE - PRIVATE LIVES

Release Date: 
16.10.2020
Label/Vertrieb: 
Haldern Pop Recordings/Rough Trade

Photo credits: Donari Braxton 

 

 

Mit der Abwechslung zwischen rauer Rock'n'Roll-Ekstase und düsterer, entkleideter Verletzlichkeit, ist 'PRIVATE LIVES' Low Cut Connie's bisher wirkungsvollstes und weitreichendstes Werk. Ein komplexes, wucherndes Doppelalbum, das gleichzeitig schön und schlampig, brillant und schmutzig, verärgert und fröhlich ist. Die Erforschung der Unterschiede zwischen unserem nach innen und unserem nach außen gekehrten Selbst. Das 17 Songs umfassende Album ist ebenso einfühlsam wie ehrgeizig und gibt den Verlierern und Einzelgängern eine Stimme, die ihr Leben jenseits des Rampenlichts ohne Ruhm und Ehre führen.

 

"Ich sehe jetzt klarer als je zuvor, was meine Berufung ist", erklärt Frontmann Adam Weiner. "Ich bin hier, um für die Underdogs zu schreiben und zu singen. Für alle, die weder dazu gehören, noch Teil der glänzenden, sexy 1% sind." Auch wenn Weiner 'Private Lives' vielleicht nicht als Konzeptalbum bezeichnen würde, so gibt es doch eine zugrunde liegende Architektur. Die Platte schwankt zwischen aufrührerischen, anarchischen Hymnen und rohen, schmerzhaft ehrliche Solo Songs. “Was zeigen wir der Welt, wenn wir zur Tür hinausgehen? Wer sind wir in unseren Private Lives?” Das Ergebnis spielt sich wie eine Reihe von Kurzfilmen ab, die von Trinkern und Spätschichtler, Alleinerziehenden, hungernden Künstler, Sexarbeiterinnen, Gossen-Punks und Senioren handeln. Weiners Figuren sind gewöhnliche Leute, die zugleich auf der Flucht und auf der Suche nach einer Verbindung zu einer Gesellschaft sind, die auf Bösgläubigkeit und gebrochene Versprechen aufgebaut ist. Anstatt ihre Kämpfe zu romantisieren, würdigt “Private Lives” sie und malt Porträts von der Kunst des modernen amerikanischen Lebens, die oft ignoriert oder missverstanden wird.

 

Weiner selbst ist es nicht fremd, zu kämpfen. In den drei Jahren, die er “Private Lives” schrieb und aufnahm überstand er die vielleicht schwierigste Zeit seines Lebens.

Dass die Besetzung der Band mehrfach umgestellt werden musste, ihn eine psychische Krankheit und mehrere Verletzungen plagten, ließ Weiner darüber nachdenken wie eine Neuinterpretation von Low Cut Connie aussehen könnte. Fast dreißig verschiedene Musiker erscheinen auf der selbst produzierten Platte, die Weiner roh und locker in Studios in der gesamten USA einspielte. Immer unterwegs, während er Festplatten und Tonbänder mit sich herumschleppen. Zwar eine chaotische Art ein Album fertig zu stellen, aber deshalb hört sich “Private Lives” auch genau so ungeschliffen und ehrlich an.

 

Von der New York Times als "krankhaft lustig" gefeiert, debütierte Low Cut Connie vor etwa einem Jahrzehnt mit ihrem selbst veröffentlichten Album "Get Out The Lotion".

Sie kreuzen die schwärmerische Energie von Jerry Lee Lewis mit dem extravaganten Sleaze der New York Dolls. Die Platte erntete sofort positive Kritiken, wobei der Rolling Stone sie als etwas beschreibt, “das wie Indie Rock klingt, wenn er in den späten fünfziger Jahren in Alabama erfunden worden wäre". NPRs Fresh Air lobte sie als "sowohl einen Rückschritt in den frühen Rock, als auch eine lebendige Sammlung von lärmender neuer Musik". Ein Jahr später folgten sie mit "Call Me Sylvia", das die NY Daily News mit "Mott the Hoople-Honky-Tonk-Style mit einem Hauch von Garage-Punk-Getue", beschrieb.

Im Frühjahr 2015 kehrten sie mit "Hi Honey" zurück. Einem Album, dass von Sound Opinions Moderator und legendärem Rock Kritiker Greg Kot den Titel erhielt "Die Essenz von dem, was Rock 'n Roll sein sollte". In der Mainstream Presse blieb Low Cut Connie bis dahin immer noch ein Underground -Phänomen, dass sich weiterhin sein Kult Publikum aufbaut, eine schweißtreibende Show liefert und eine große Party nach der anderen feiert. Das alles änderte sich im Sommer 2015, mit einer sehr unerwarteten Empfehlung von Barack Obama, der die Gruppe in seine persönliche Sommer-Playlist aufgenommen hat. Bald zählte Weiner Elton John, Bruce Springsteen & Howard Stern zu seinen Fans. Mit mehr Aufmerksamkeit als je zuvor, hat es die Band um Weiner in den Jahren 2017 und 2018 mit der Veröffentlichung von zwei von der Kritik hoch gelobten Alben - "Dirty Pictures Part 1 & Part 2"- es auf die Rolling Stone's Best of the Decade-Liste geschafft.

 

https://lowcutconnie.com/

 

 

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