JOHN VAN DEUSEN - (I AM) ORIGAMI - PT.3 - A CATACOMB HYMN

Release Date: 
19.07.2019
Label/Vertrieb: 
DevilDuck Records/Indigo

Photo Credits: DevilDuck Records

 

Auf Tour im September

18.09. Bremen – Litfass 

21.09. Flensburg – Volksbad 

23.09. Berlin – Privatclub 

24.09. Dresden – Societaetstheater

25.09. Chemnitz – Aaltra 

26.09. München - Milla 

29.09. Freiburg - Swamp 

02.10. Nürtingen – Kuckucksei

03.10. Offenbach – Hafen 2

04.10. Dillenburg – Erbse 

05.10. Bochum - Goldkante 

06.10. Langenberg – KGB 

07.10. Münster – Pension Schmidt

08.10. Hannover - Café Glocksee 

10.10. Halle (Saale) – Volksbühne am Kaulenberg

 

 

John Van Deusen trägt eine Ehrlichkeit in sich, die auf viele etwas verstörend wirken mag und kleidet diese in seinen ganz eigenen Power-Pop, der zum Teil sonderbare Einflüsse hat. Das resultiert dann in seine spezielle Art von Indie-Rock, der zu einem Teil bekannt vorkommt und an die 90er Jahre erinnert, zum anderen aber doch auch recht eigenartig anmutet. Die Hooks sind eingängig und zum Teil sogar leicht, aber dies wird von der emotionalen Komplexität seiner Musik dann etwas konterkariert – überhaupt gibt es zur Zeit wenige, deren Intimität und Verletzlichkeit so absolut sind.

 

Mag der Zugang zu seiner Musik also ein recht leichter sein, so ist er trotzdem ziemlich schwer in eine Schublade zu stecken. Seine musikalische Erziehung resultierte aus der DIY-Szene in Anacortes, Washington, aber gleichzeitig liebte er Popsongs mit großen Hooks. Singt er auf der einen Seite von Vertrauen, so behandelt er auch seine Zweifel, Depression und Selbstmordgedanken mit aller Ernsthaftigkeit. John Van Deusen ist ein Künstler der Gegensätze, der uns mit unglaublichen Melodien und Songs beglückt und fesselt, uns auf der anderen Seite aber auch an seinen dunklen Gedanken teilhaben lässt, die nicht minder fesselnd sind.

 

Van Deusen ist kein ganz unbekannter und war Sänger von The Lonely Forest, die in 10 Jahren immerhin vier Alben veröffentlicht haben und vor allem mit ihrem dritten Werk “Arrows” (2011) für Aufsehen sorgen konnten. So wurden sie von NPR als “Best New Artist” ausgezeichnet und van Deusen vom Seattle Weekly als “best male vocalist”, nicht so schlecht das. Produziert wurden diese Alben meistens von Chris Walla (Death Cab For Cutie), der sie dann auch gleich über sein in Kooperation mit Atlantic Records betriebenem Label Trans veröffentlicht hat. Vor allem die Indie-Hits ‘We Sing In Time’ und ‘Turn Off This Song Go Outside’ gehen einfach nicht mehr aus dem Ohr, wenn man sie denn mal gehört hat, denn hier war die Band natürlich bei weitem nicht so erfolgreich, was daran gelegen haben mag, dass keines ihrer Alben hier offiziell veröffentlicht worden ist, obwohl DevilDuck mal kurz dran war…

 

Musik, die so energetisch und zugänglich ist, sollte vielleicht nicht so persönlich und offen daherkommen, aber John Van Deusens künstlerische Persönlichkeit ist mit allen Höhen und Tiefen nun mal auch seine wahre Persönlichkeit. Seine Alben sollten in diesem Kontext verstanden werden, zeichnen sie doch ein Portrait der menschlichen Seele in all ihrer Unordnung und Unbeschreiblichkeit. In Würdigung dieses Kontextes entschied sich Van Deusen zu einer ganzen Serie von sehr persönlichen Solo-Alben, die “(I Am) Origami” betitelt sind und so unterschiedlich diese musikalisch verschiedenste Stimmungen transportieren, stammen sie alle von der selben Person.

 

Für den dritten und vierten Teil seiner Solo-Werke nahm John Van Deusen 24 Songs in den Ranch Land Studios in Cisco, Texas mit Produzent und Freund Andy D. Park (Pedro The Lion, Deep Sea Diver) auf. Die ersten 10 erscheinen nun unter dem Titel “(I Am) Origami Pt. 3 – A Catacomb Hymn” - neben seiner Hardcore-Band Buffet ist dieses sein vielleicht rauestes und persönlichstes Album, welches um Angst, Zweifel und Depression kreist. Van Deusen kehrt sein Innerstes nach außen und konfrontiert uns mit seinem ewigen Kampf dieser Welten und der Hoffnung, ein Leben zu führen, das sich irgendwie richtig anfühlt: “It’s okay to not be okay!”

 

“A Portrait of John Van Deusen by His Friends”

"Simply put, John Van Deusen is unable to be insincere. He can't help being earnest. While that can become a flaw for some artists in indie rock circles, it is Van Deusen's greatest asset. He means everything he says, and his whole heart is behind every facet of his songwriting. This is why descriptors of style are somewhat irrelevant: Van Deusen's artistic identity is also his true identity"

- EJ Olsen, writer for We Are Mirrors and Renew the Arts

 

"John's identity as an artist is fraught with conflict: a complex theme which surfaces repeatedly in his deceptively straightforward songwriting” - Nick Rennis, owner of The Business in Anacortes, Washington; guitarist for BUFFET and The Drink Up, Honey

 

"An inherent yearning in Van Deusen's voice tunes the listener into information even before hearing his lyrics" -Karl Blau, songwriter and musician

 

"John has an ability to peel back the layers and speak to a rare emotional depth with his songs so that whether I'm hearing an avalanche of fuzz or a simple pure falsetto, I end up feeling naked and honest” - Glen Galloway, songwriter and multi-instrumentalist for Soul-Junk and Truman’s Water

 

“John Van Deusen has perfected indie power pop of actual substance in a way that makes me feel things I didn't know music that sounds this good could make me feel” - Steven Graham, host of Locals Only on 107.7 The End, KNDD Seattle

 

"John has the uncanny ability to write music that is so laden with hooks and emotional complexity that it seems inevitable and essential that it should exist in the world” - Andy Park, producer

 

 

Downloads


3000x3000 pixel
1.47 MB

3447x2298 pixel
2.3 MB

4000x2667 pixel
1.62 MB

2667x4000 pixel
1.7 MB