JACK McBANNON - TRUE STORIES

Release Date: 
19.02.2021
Label/Vertrieb: 
Rodeostar Records-Napalm Records/Universal

Photo credits: Frank Metzemacher

 

 

Der Name ist Programm: Mit ‚True Stories‘ veröffentlicht Singer/Songwriter Jack McBannon ein Album mit Songs, die im wahrsten Sinne des Wortes sein Leben geschrieben hat.

„Jede Nummer erzählt eine Geschichte, die sich tatsächlich so zugetragen hat“, erklärt er und verweist auf mittlerweile 20 Jahre, die er als Musiker fast unentwegt on the road war und in denen seine Texte durch die vielfältigen Erlebnisse wie von selbst entstanden sind.

Zwischen 2005 und 2010 verbrachte er gleich vier Mal einen Teil des Jahres in Seattle und Los Angeles und tourte anschließend durch die USA, Kanada, Europa und Russland. Veröffentlicht wurden in dieser Zeit diverse Alben, EPs und Singles, die meisten davon englischsprachig, zwei Scheiben in den Jahren 2014 und 2017 aber auch mit deutschen Texten und unter dem Namen Willer.

‚True Stories‘ dagegen wählt einen anderen, internationalen Weg: Das Album mischt auf faszinierende Weise Americana mit Blues, Folk, Country und Rock und verdeutlicht damit McBannons Hauptinspirationsquellen: „Mich haben immer schon vor allem amerikanische Künstler beeinflusst, auch deshalb musste ich mich eine Zeitlang unbedingt auf die Spuren meiner Helden machen.“

 

McBannon spricht gerne über seine Zeit im ‚Marco Polo Motel‘ in Seattle, in dem er über viele Monate lebte und in das sich zu dessen Lebzeiten auch Kurt Cobain mehrfach zurückzog, um vor dem Trubel um seine Person zu flüchten. Hierüber, und auch über seine (natürlich nur gefühlte) Nähe zu Cobain, einem seiner Jugendidole, erzählt der Song ‚Motel 81‘, eine der erwähnten ‚True Stories‘. McBannon: „Das Motel war perfekt für mich, es war preisgünstig, liegt am Rande der Stadt, und man konnte von dort aus alles machen, was man wollte. Zudem gefiel mir dieser Road-Movie-Charakter, den es in allen Ecken versprüht.“

 

Insgesamt elf Songs befinden sich auf ‚True Stories‘, zudem wird auf der CD ein hidden track versteckt sein, den man auf der digitalen Version nicht finden kann. Unter den elf Nummern gibt es mit ‚Dancing In The Rain‘ auch einen besonders persönlichen Song, den McBannon seiner vor knapp 20 Jahren verstorbenen Mutter widmet. „Das Stück handelt von einem Brief, den ich gefunden habe und in dem meine Mum aufgeschrieben hatte, was sie trotz ihrer Krankheit noch alles erleben möchte. Einiges davon hat sie leider nicht mehr geschafft, aber wie auch durch den Song lebt sie in uns allen weiter.“

 

Der Opener ‚Right Here‘ wiederum entstand spontan und ungeplant vor einem Konzert in der Schweiz. McBannon: „Ich saß auf der Bühne, musste warten, bis ich beim Soundcheck dran bin, nahm meine Gitarre in die Hand und improvisierte ein wenig. Dabei kam mir innerhalb weniger Minuten dieser Song in den Sinn. Ich holte mein Handy aus der Tasche und nahm die Idee auf. Die Nummer kam einfach so aus mir heraus, ich liebe sie und bin sehr stolz darauf.“

 

Erwähnt werden sollte neben dem wunderbar traditionellen Blues ‚Walking In The Dark‘ inklusive Fußstampfer und Claps und dem atmosphärisch dichten ‚The Snowflake‘ (mit sehenswertem Clip) auch die am 1. Oktober 2020 veröffentlichte erste Single samt Video ‚An Outlaw’s Inner Fight‘. „In dieser Outlaw-Country-Nummer geht es um die Zerrissenheit zwischen dem inneren Gut & Böse, und darum, sich nicht aufzugeben, sondern an die eigene Stärke zu glauben. Dies auch, wenn man beispielsweise bei einer Albumproduktion eine Art Outlaw-Weg gehen und möglichst viel alleine machen möchte.“

Konkret: Von McBannon stammen nicht nur alle Songs und Texte, sondern auch sämtliche eingespielten Instrumente. Zudem hat er das Album produziert, das Cover-Artwork kreiert und auch die Videos höchstpersönlich geschnitten und teilweise komplett gefilmt. Einzige Ausnahme: Das Schlagzeug wurde von Jens Dreesen gespielt, der ‚True Stories‘ in der Düsseldorfer ‚Skyline Tonfabrik‘ auch gemischt und gemastert hat.

 

Die zweite Singleauskopplung ‚Set Me Free‘ hat McBannon bereits 2010 komponiert. „Damals ging es mir nicht gut, ich war unzufrieden, der ganz persönliche Grunge hatte mich erfasst“, blickt er einige Jahre zurück. „Jetzt jedoch, da es mir deutlich besser geht, habe ich mich noch einmal an den Text gesetzt und ihm eine positivere Botschaft gegeben, nämlich die, dass jeder Mensch immer wieder eine neue Chance bekommt. Ich selbst bin dafür das lebende Beispiel.“

 

Ein Beispiel, das ganz generell auch für ‚True Stories‘ gilt. „Alle meine Videos beginnen mit der Zeile „This is a true story“, erklärt McBannon, der für sein neues Album nicht nur sein Leben, sondern im Studio auch nahezu sein gesamtes Instrumentarium inklusive diverser Gitarren, Bass, Mandoline, Piano und Percussions ausgebreitet hat: „Es gibt mindestens sechs oder sieben verschiedene Gitarrentunings, plus einige wirklich abgefahrene Slides und Overdubs, überwiegend eingespielt mit meiner Gibson SJ-200, aber auch viele besondere Parts auf einer Fender Telecaster, einer Gibson Les Paul und mehreren Ibanez- und Freshman-Westerngitarren. Oft sind es von mir selbstentwickelte Gitarrentunings, die mich beim Songwriting zu einem neuen Song inspirieren.“ 

 

Kein Zweifel: Alles an Jack McBannons fantastischem neuen Album ist authentisch, berührend und grundehrlich. Auch deshalb trägt es seinen programmatischen Titel ‚True Stories‘ mit voller Berechtigung!

 

 

TRACKS

Right Here * Set Me Free * The Snowflake * Together * Here´s A Winner * Dancing In The Rain * An Outlaw´s Inner Fight ‘ Walking In The Dark * Motel 81 * The Long Road Ahead * Runaway Me

 

 

KONTAKT

WEBSITE - https://www.jackmcbannon.com 

FACEBOOK - https://www.facebook.com/jackmcbannon 

INSTAGRAM - https://www.instagram.com/jackmcbannon/

YOUTUBE - https://www.youtube.com/jackmcbannon 

 

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