GREY DAZE - AMENDS

Release Date: 
10.04.2020
Label/Vertrieb: 
Loma Vista Recordings / UMG

Photo Credit: Tom Preston

 

 

Dieser Stimmumfang, diese Power – man hört einfach, dass er damals in den besten Jahren war...“
– Brian „Head“ Welch (KORN)

„... man begegnet Benningtons ikonischer Stimme in einem ganz neuen Kontext“
– Revolver  


„Chester Benningtons Stimme ist zeitlos... bei Grey Daze steht diese magische Stimme wieder im Vordergrund...“
– Loudwire  

 

 

Grey Daze, die allererste Band des 2017 verstorbenen Linkin-Park-Frontmanns Chester Bennington, gibt in dieser Woche Titel und Veröffentlichungsdatum ihres neuen Albums bekannt: „Amends“ erscheint am 10. April 2020 über Loma Vista Recordings . 
 
Der mit Spannung erwartete „Amends“-Longplayer vereint ausgewählte Gesangsaufnahmen des Sängers von den zwei längst vergriffenen Alben der Band aus Phoenix – nun erstmals in bestmöglicher Qualität zu hören (remastered) – mit brandneuen Arrangements der verbleibenden Bandmitglieder.
Das insgesamt 11 Songs vereinende „Amends“-Album beleuchtet vor allem eines: Die Anfänge von Benningtons Karriere. Es ist die Ursprungsgeschichte von einer der einzigartigsten Stimmen der jüngeren Rockgeschichte. Und zugleich schließt sich für die Jugendfreunde des Sängers damit der Kreis: Grey Daze vollziehen damit jene Wiedervereinigung, die Chester selbst wenige Monate vor seinem Tod angekündigt hatte. Die verbleibenden Bandmitglieder – Dowdell (Schlagzeug), Mace Beyers (Bass) und Cristin Davis (Gitarre) – sowie die Witwe Talinda Bennington und die Eltern des Verstorbenen fassten schließlich einen gemeinsamen Plan: Sie wollten dieses letzte Projekt, das Chester da angestoßen hatte, in jedem Fall zu Ende bringen. Unterstützt wurden sie dabei von Tom Whalley, dem Gründer von Loma Vista Recordings (der in den Jahren, als Linkin Park bei Warner unter Vertrag waren, bereits eng mit der Band zusammengearbeitet hatte). Dowdell, Beyers und Davis machten sich also daran, die für sie zentralen Stücke von jenen zwei Grey Daze-Alben auszuwählen, die in den Neunzigern erschienen und bald danach in Vergessenheit geraten waren. Chesters Originalaufnahmen wurden neu gemastert, alle Instrumente neu eingespielt. Produziert von Jay Baumgardner, bekamen Grey Daze obendrein Unterstützung von etlichen Kollegen: Unter anderem schauten Brian „Head“ Welch und James „Munky“ Shaffer (von KORN), tPaige Hamilton (Helme), Chris Traynor (Bush, Helmet, Orange 9mm), LP, Jasen Rauch (Breaking Benjamin) und Ryan Shuck (Orgy) im Studio vorbei und beteiligten sich an den Aufnahmen.

Erst vor wenigen Tagen äußerten sich Dowdell und Talinda Bennington gegenüber dem US-Rolling Stone und erzählten vom Entstehungsprozess und der emotionalen Bedeutung, die diese Veröffentlichung für sie hat: „Er wollte mit Grey Daze weitermachen, weil die Songs so grandios waren“, sagte Talinda. „Er hat diese Songs einfach geliebt und konnte es kaum abwarten, etwas Neues mit der Band zu machen. Gerade an jenem Punkt, wo er doch inzwischen so viele Erfahrungen gesammelt hatte... wo er so viel erreicht hatte und so weit gekommen war, hatte er wieder Lust auf dieses Projekt. Ich höre ihn noch sagen, ‘F**k yeah!’“
 
Sean Dowdell, der diese Woche bei diversen US-Radiosendern über das Album spricht (u.a. KROQ, LA und KUPD, Phoenix), äußerte sich in einem kurzen Dokumentarfilm über die Band (https://youtu.be/WeryXu6f4gQ): „Gegründet haben wir Grey Daze 1993, und aufgelöst hat sich die Band schließlich im Jahr 1998. Sprung ins Jahr 2016: Chester ist unterwegs und ruft mich an, und er sagt: ‘Ich glaube, es ist an der Zeit, dass wir Grey Daze wieder zusammenbringen.’ Na ja, jeder weiß, dass wenig später geschehen ist, was nun mal geschehen ist – wir haben Chester verloren. Nach seinem Tod dachte ich natürlich sofort: Oh Gott – ich habe meinen Freund verloren! Oh Gott, die Frau meines Freunds ist jetzt Witwe! Die Kinder meines Freunds haben keinen Vater mehr! Mich überkamen all diese Emotionen. So um die sechs oder sieben Monate danach fing ich damit an, erste Gespräche zu führen, und ich sagte: ‘Wisst ihr, ich will dieses Album unbedingt zu Ende bringen. Keine halben Sachen, kein Mittelmaß: Wir werden unserem Freund diese Ehre erweisen. Wir werden Chester stolz machen. Und wir dafür sorgen, dass das hier etwas ist, dass er mit größter Freude veröffentlicht hätte.“

„Amends“ wird neben den gängigen Formaten auch in einer Vielzahl von Special Editions veröffentlicht – exklusiv erhältlich über die Website der Band. Während die CD-Edition als gebundenes Hardcover-Buch (16 Seiten) erscheint, ist die Erstpressung auf rubinrotem Vinyl ebenfalls nur im Webstore der Band zu haben. Dazu erscheint eine nummerierte Deluxe-Edition, die CD und LP vereint (letztere, im schwarz-weißen Spritzer-Look, wird der Edition auf einem speziellen „Vinyl-Tray“ beiliegen – ein Novum) und obendrein mit einem 60-seitigen Booklet besticht, in dem auch bislang unveröffentlichte Fotos zu sehen sind. Digitale Versionen und weitere Standardformate können unter folgendem Link vorbestellt werden: https://found.ee/GD_Amends. Bei Vorbestellungen erhalten die Fans schon jetzt die beiden Singles „What’s In The Eye“ und „Sickness“ als Instant-Download.
 
Grey Daze wurden im Jahr 1992 gegründet: Die Band aus Phoenix veröffentlichte auf eigene Faust die beiden Alben „Wake Me“ (1994) und „... no sun today“ (1996), woraufhin sie sich 1998 wieder auflösen sollten. Chester Bennington landete wenig später einen Volltreffer, als er bei der Band Xero in Los Angeles vorsang, aus der schließlich Linkin Park hervorgehen sollte. Im Jahr 2017 kündigte Chester schließlich die Reunion an: Grey Daze sollten wieder zusammenfinden und eine Auswahl ihrer alten Stücke neu aufnehmen und neu interpretieren. Im Juli des Jahres nahm sich der Sänger das Leben, womit das Projekt wieder auf Eis gelegt war – zumindest bis die verbleibenden Mitglieder von Grey Daze, Talinda Bennington und der Rest der Familie den Entschluss fassten, die Sache doch noch zu Ende zu bringen und jene Songs in ihre endgültige Form zu bringen, die sie gut zwei Jahrzehnte zuvor begonnen hatten. Das Resultat, „Amends“, beleuchtet ein wichtiges und bislang weitestgehend unbekanntes Kapitel: Indem sich für die Freunde aus Jugendtagen damit der Kreis schließt, hört man auch, wie alles anfing – und wie sich eine der einzigartigsten Stimmen der jüngeren Rockgeschichte ab diesem Moment ihren Weg bahnt...
 
Grey Daze sind Chester Bennington (Gesang), Sean Dowdell (Schlagzeug), Mace Beyers (Bass) und Cristin Davis (Gitarre).
 
 
Amends Tracklist:
 
1. „Sickness“
2. „Sometimes“
3. „What’s In The Eye“
4. „The Syndrome“
5. „In Time“
6. „Just Like Heroine“
7. „B12“
8. „Soul Song“
9. „Morei Sky“
10. „She Shines“

11. „Shouting Out“ 


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