ERIC CHURCH - DESPERATE MAN

Release Date: 
05.10.2018
Label/Vertrieb: 
EMI Music Nashville/Universal Music

Eric Church veröffentlicht am 5. Oktober
sein neues Studioalbum „Desperate Man“ 

Die Titelsingle ist bereits erhältlich, das Video gibt es hier
Mit "Heart Like A Wheel" ein weiterer Song als Lyric-Video


Die aktuelle US-Rolling Stone Coverstory
mit Eric Church gibt es auch online 


Angekündigt durch die bereits veröffentlichte Titelsingle, die wieder einmal postwendend die Spitzenregion der US-Country-Charts erstürmen sollte, kommt im Herbst der neue Longplayer von US-Sensation Eric Church: Das sechste Studioalbum des Country-Rock-Neudenkers heißt „Desperate Man“ und erscheint am 5. Oktober. „Ist ja in der Tat schon eine Weile her“, kommentierte der Sänger, der schon zwei Mal den wichtigen „Album des Jahres“-Preis bei den Country Music Awards in Empfang nehmen konnte, zuletzt erst 2016 für den Vorgänger „Mr. Misunderstood“, der auch für den Guardian zu den Top-3-Country-Veröffentlichungen des Jahres zählte. „Ich habe euch vermisst... und ich habe gute News: Das neue Album ist im Kasten und es heißt ‘Desperate Man’, wie auch die erste Single.“ Den bereits veröffentlichten Titelsong komponierte Church zusammen mit dem Texaner Ray Wylie Hubbard, wobei auch dieses Mal sein Stamm-Producer Jay Joyce für die Produktion verantwortlich war. Vorbestellungen des Albums „Desperate Man“ sind bereits möglich.

Mit dem lässigen Videoclip zu „Desperate Man“, den die Redakteure des US-Rolling Stone bereits mit „Goodfellas“ und „Breaking Bad“ vergleichen sollten, illustrierte Church zuletzt seine Außenseiterposition innerhalb des Country-Genres und der Musikwelt ganz allgemein: Er ist der Typ mit Sonnenbrille, der Country-Elemente auch für Nicht-Country-Fans zugänglich macht, er ist der Typ, der (siehe Clip) krumme Dinger drehen würde, um seine Fans mit neuen Songs zu versorgen, und er ist nicht zuletzt der Typ, der auch Funk, Soul, Southern Rock, ja sogar Anflüge von den Stones in sein Songwriting integrieren würde, wie geschehen bei dieser Single – und der gerade deshalb wie kein anderer klingt. „But hey, what can I say? I’m a desperate man“, singt der 41-Jährige gewohnt geradeheraus und ehrlich – und auch das glaubt man ihm sofort, Gründe zum Verzweifeln gibt’s schließlich genügend.

 

Während in seinem Sound klassischer Rock à la Springsteen, Stones & Co. eine genauso wichtige Rolle spielt wie jene Country-Einflüsse, mit denen er aufgewachsen ist, geht Eric Church überhaupt seinen eigenen Weg: Das Vorgängeralbum „Mr. Misunderstood“ hatten angemeldete Church-Choir-Mitglieder (so heißt sein Fanclub) überraschend erhalten – ohne Vorab-Info, ohne viel Gerede. Schließlich waren diese Fans denn auch die ersten, die in den Medien von der Existenz des Albums berichteten. „Allen geht’s immer um Verkaufszahlen, besonders die in der ersten Woche“, kommentierte der Sänger damals. „Mir geht’s darum, ob ein Album in der 80. Woche auch noch für die Leute relevant ist“. Und das war sein „Mr. Misunderstood“ in der Tat: Neben Platinstatus bescherte ihm das Album, wie bereits gesagt, im Jahr drauf einen weiteren „Album des Jahres“-Award bei den CMAs 2016.

Innovative, auf die Bedürfnisse der Fans ausgerichtete Vertriebsmodelle und die direkte, persönliche Ansprache seines Publikums sind dabei nur das i-Tüpfelchen – schließlich kommen die Fans, weil die Musik so einzigartig, so vielseitig ist. Eric Church hat von Anfang an auf Konventionen und die ungeschriebenen Regeln, die in der Musikmetropole Nashville gelten, gepfiffen: Er bricht mit Country-Klischees genauso wie mit Country-Purismus – weshalb seine Songs im Vorprogramm von Metallica genauso funktionieren wie bei den CMAs.

 

1977 in North Carolina geboren, ging schon sein „Sinners Like Me“-Debüt im Jahr 2006 nicht nur in die Top-Region der US-Country-Charts, sondern zugleich in die Top-30 der Billboard-200. In diesem Jahrzehnt sollte er mit den Alben „Chief“ (2011) und „The Outsiders“ (2014) schließlich gleich zwei Mal die Spitze der offiziellen Billboard-200 erstürmen – auch sein Vorgängeralbum „Mr. Misunderstood“ mischte die Top-3 auf. Mit seinem eklektischen Country-Rock-Sound, in dem auch Southern-Rock-, Metal- oder auch Soul-Elemente eine Rolle spielen – Einflüsse sind AC/DC genauso wie Hank Williams Jr.; The Band genauso wie die bereits erwähnten Metallica – sicherte er sich neben etlichen Country-Preisen zudem bislang sechs Grammy-Nominierungen. Erst im Januar stand er zusammen mit Maren Morris und Brothers Osborne bei den Grammys auf der Bühne, um „Tears In Heaven“ für die Opfer des Massakers in Las Vegas zu spielen. Dass gerade Bruce Springsteen ein absolut wichtiges Vorbild für ihn ist, artikulierte Church nicht zuletzt mit dem gleichnamigen Song vom Hit-Album „Chief“. In den USA seit Jahren ein Stadion-Act, spielte er zuletzt auch in Deutschland gefeierte Shows und sorgte für ausverkaufte Hallen.

 

https://www.ericchurch.com

 

PHOTO BY JOHN PEETS

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