EMILY HAINES & THE SOFT SKELETON - CHOIR OF THE MIND

Release Date: 
15.09.2017
Label/Vertrieb: 
Last Gang Records/eOne/SPV

Es ist soweit, Emily Haines ist zurück: Choir of the Mind ist die erste Veröffentlichung der Metric-Sängerin seit ihrem Solodebüt als Emily Haines & The Soft Skeleton vor einer Dekade.

Diese Zeitspanne von einer Dekade hat für Haines eine besondere Bedeutung: Choir of the Mind, das am 15. September über Last Gang Records erscheint, kommt genau zehn Jahre nach ihrer Emily Haines & The Soft Skeleton EP What Is Free to a Good Home?, die wiederum ihrer 2006 veröffentlichten LP Knives Don't Have Your Back folgte. Zehn Jahre davor hatte Haines das Album Cut in Half and Also Double herausgebracht.

„Es ist lustig, ich habe irgendwie das Gefühl, dass mein Leben in Dekaden abgelaufen ist“, so Haines. „Es kamen eine Menge Dinge zusammen, so dass jetzt der richtige Zeitpunkt zu sein schien.“ Ihre Soloprojekte repräsentieren stets einen Umbruch in Haines Leben: Ihr 1996 veröffentlichtes Album erschien, als sie die Schwelle zum Erwachsenenalter überschritt, während Knives Don't Have Your Back nach dem Tod ihres Vaters, dem angesehenen Poeten Paul Haines, entstand. „Auf Knives gab es Streicher und Bläser, die Stimmung war sehr düster und es waren all diese anderen Musiker involviert. Auf Choir of the Mind ist zwar immer noch einiges an Instrumentierung zu hören, aber ich spürte dieses Mal vor allem das Verlangen, mich auf meinen Geist und meine Stimme zu konzentrieren, verankert durch meine Hände auf dem Klavier und vorangetrieben von den Rhythmen, die ich mit meinem Atem machte – wie eine Mischung aus Panikattacke und Wiegenlied.“


Haines Gesang steht definitiv im Zentrum von Choir of the Mind. Sie nutzt ihre Stimme, um einen fesselnden Klangkosmos zu schaffen: Mal klingt sie subtil und gespenstisch („Wounded“), mal üppig („Fatal Gift“) und dann höchst kraftvoll wie in dem Song „Legend Of The Wild Horse“, den sie ihre „sanfte Hymne“ nennt. Auf „Strangle All Romance“ ist Haines Stimme das einzige hörbare Instrument, während sie im Titeltrack mehrere, durch den Song treibende und strudelnde Lagen übereinander schichtet – inklusive einer Spoken Word Passage, die aus einem Gedicht das indischen Mystikers Sri Aurobindo stammt.


Aufgenommen hat Haines Choir of the Mind über mehrere Wochen im September und Oktober 2016, mehr oder weniger alleine in Metrics Studio in Toronto, an einem geliehenen, fünfeinhalb Meter großen Klavier aus dem Jahre 1850. Ihr langjähriger musikalischer Partner und Metric-Bandkollege James Shaw half ihr nicht nur dabei, die Songs mit verschiedenen Instrumenten und Rhythmus-Elementen auszuschmücken, sondern mischte das Album auch. Sparklehorse-Schlagzeuger Scott Minor, der bereits Mitglied der ersten Inkarnation von The Soft Skeleton war, kehrte zurück, um „Legend of the Wild Horse“ einzuspielen. „Die Schreibphase und der Aufnahmeprozess waren sehr intensiv und verschmolzen miteinander“, so Haines.


Wenn Haines sich nicht ihrer Solokarriere widmet, ist sie mit ihrer Band Metric aktiv. Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 hat die Band sechs Studioalben und drei EPs veröffentlicht. Sie steuerten Songs zu den Soundtracks von The Twilight Saga: Eclipse, Scott Pilgrim vs. the World und Cosmopolis bei und füllen längst Arenen.

 

https://www.emilyhaines.com/

 

PHOTOS BY: JUSTIN BROADBENT

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