DAMNATION DEFACED - THE DEVOURER

Release Date: 
02.08.2019
Label/Vertrieb: 
Apostasy Records / Edel

 

FOTOCREDIT: Tobias Trettin

Was zur Hölle ist Science-Fiction Death Metal?! So beschreibt der Fünfer aus Norddeutschland nämlich seinen unverwechselbaren Stil. Brutaler, groovender Melodic Death Metal gepaart mit Synthesizern, Klangteppichen und eben Sounds, die man eher in SciFi Filmen oder Games erwartet. Mit der entsprechenden Optik in Videos, Bandbildern und Lichtshow bei Konzerten ergibt sich daraus ein Sub-Subgenre, welches zwar nicht von der Band erfunden wurde, aber durch das sie spätestens mit dem neuen Album „The Devourer“ im Extreme Metal für Furore sorgen werden.

Bereits der Vorgänger „Invader From Beyond“ bestach neben dem sphärischen und futuristischen Soundcharakter durch Detailverliebtheit, einem selbstgeschaffenen lyrischen Universum und Story-Telling. Doch im Gegensatz zum stark auf Mid-Tempo fokussierten Album von 2017 haben DAMNATION DEFACED auf „The Devourer“ das Gaspedal ein bisschen mehr durchgetreten. Songs wie die Single „Between Innosence and Omnivores“ oder „Race for the Grail“ kommen mit einer ordentlichen Portion mehr Varianz im Songwriting daher. Doch auch der bitterschwarze „The Dark Companion“ zeigt die Vielseitigkeit des neuen Werkes.

Mit „Tiefenrausch“ gibt es zudem einen Track mit überwiegend deutschem Text auf der neuen Veröffentlichung, der von der lyrischen Ästhetik an Rammstein erinnert, aber inhaltlich natürlich zum Kontext der Album-Geschichte passt.

Besonders emotional und inspirierend ist nach langer Zeit die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Bassisten der Band Mathias Opitz, der mit viel Leidenschaft das instrumentale Intro und Interlude zur Platte beisteuerte. Die Verantwortung für den Synthesizer-Sound übernahm hingegen erneut David Hambach, mit dem die Band auch ihre Videos seit einigen Jahren produziert. 

Für den Mix vertraute man dem langjährigen Wegbegleiter Hannes Huke (Institut für Wohlklangsforschung, Hannover), der die Band auch Live mit einem brutalen Sound ausstattet. Das Mastering übernahm wiederum Jakob Hansen. Der Däne ist für seinen modernen Stil bekannt und verpasste „The Devourer“ damit den perfekten Feinschliff.

Das epische Artwork stammt dieses Mal vom schwedischen Künstler Pär Olofsson, der nicht erst durch seine atemberaubenden Cover für Aborted oder Exodus in der Szene für Aufregung sorgt.

„The Devourer“ ist die Symbiose aus anspruchsvollem Death Metal, catchigen Riffs, fetten Hooks und dem besonderen SciFi-Stil. Damnation Defaced darf jedem Fan von Bands wie Gojira, Decapitated oder gar Soilwork ans Herz gelegt werden.

 

Line-Up:
Philipp Bischoff – Vocals
Lutz Gudehus – Guitar
Lutz Neeman – Guitar
Lucas Katzmann – Drums
Kim-Patrick Friedrichs – Bass

 

 

Tracklist:

1. Intro - Re-Entering the void
2. Between Innocence and Omnivores
3. Hunter and the Vermin
4. Race for the Grail
5. Stargazer
6. System of Iniquity
7. Palace of Dead Souls
8. Tiefenrausch
9. Through Asteroids and Cosmic Dust
10. Unbound the Prophecy
11. Vultures (Escape from Nadrog)
12. The Dark Companion

 

Diskographie:

2009: Resurrection Stillborn – The Blackest Halo (EP)
2010: Beyond the Pale (Album)
2012: Slaughter Race (EP)
2015: The Infernal Tremor (Album)
2017: Invader From Beyond (Album)
2019: The Devourer (Album)

 

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