THE BLUE STONES - BLACK HOLES

Release Date: 
26.10.2018
Label/Vertrieb: 
eOne / SPV

 

Hört man den krautigen, aber doch tighten und präzisen Blues-Rock der Blue Stones auf ihrem Debüt “Black Holes”, ist es atemberaubend, wie nur zwei Leute solch eine Energie entfesseln können.

Gitarrist, Sänger und Textschreiber Tarek Jafar und Percussionist und Backing-Sänger Justin Tessier kennen sich seitdem sie sich einst als Kinder in ihrer kanadischen Heimatstadt Windsor in Ontario über den Weg gelaufen sind. Aber erst als die Beiden gemeinsam zur Uni gingen, fiel die Entscheidung ihr musikalisches Talent in einem gemeinsamen Projekt zu bündeln.

The Blue Stones haben eine unglaubliche Vielzahl an Einflüssen – und auch wenn sie ein Duo sind,  wäre es unangemessen, sie auf einen Vergleich mit den Black Keys oder den White Stripes zu reduzieren. Die Heaviness von Led Zeppelin, der Character von Hendrix und der Groove von Hip Hop Künstlern wie J.Cole und Kanye – alles ist dabei. Unvergleichbar mit irgendeiner anderen aktuellen Rockband ist das Ergebnis.

 

Von den Elvis-Echos und den “ooh-oohs” der Stones in “The Drop”, bis hin zum ergreifenden und bluesigem “Rolling with the Punches” und dem sich stetig aufbauendem Titelsong “Black Holes” – die Band prischt musikalisch vor bis ins Weltall und hinterlässt “Solid Ground”.

Es ist die Reise einer Band, die sich ihren Weg bahnt, gepflastert aus Emotionen der Isolation die zur Inspiration werden. Eine Alternative Bluesrock Band, die sich zur Aufgabe gesetzt hat,  Fragmente aus dem Musikuniversum zu vereinen. 

“Das Album handelt davon, ein junger Erwachsener zu sein und aus der sicheren Umgebung des College heraus, der wirklichen Welt entgegentreten zu müssen”, erklärt Jafar. “Hin und her gerissen zwischen dem sicheren Weg oder dem riskanten Weg, den deine Leidenschaft mit sich bringt… dem zu Folgen, was du liebst oder die einfache Route immer gerade aus zu nehmen.”

Ja, “Black Holes (Solid Ground)” merkt man die Dichotomie an. Es ist mehr  ein gefangen sein zwischen unbegrenzten Möglichkeiten und dem Reiz des Ungewissen,  als ein Niederlassen im schon Bekannten. Mittendrin, Jafar´s heavy Gitarren und Tessier´s beeindruckende Drumbeats.

“Wir spielen Blues-Rock, auch wenn er nicht simpel und dreckig ist”, erklärt Tessier. “Es ist dünn, roh, präzise und ohne eine verschwendete Note”.

Es dauerte sieben lange Jahre – und zwei selbstveröffentlichte Eps – für The Blue Stones, um ihr Schaffen zu perfektionieren. “Es ist ein langer Weg bis zum Erfolg. Du musst überzeugt und fokussiert bleiben. Und es ist immer etwas Besonderes, dann Menschen deine Texte mitsingen zu hören. Du lehnst dich zurück und saugst alles auf”

Im letzten Song des Albums “Magic” ist eine ähnliche Botschaft enthalten.”Menschen heutzutage suchen nach einer sofortigen Belohnung und Genugtuung”, sagt er. “Wenn du etwas willst, das bestehen bleibt, dann klappt das so aber nicht. Du musst Stunden und viel Kraft investieren.”

The Blue Stones haben das gemacht. Mit einer Herangehensweise, die nicht davor zurückschreckt beispielsweise Jafar´s Liebe für Hip Hop und Miles Davis in den funkigen Beat von “Be my fire” einzubauen, oder episch psychedelische Experimente in “Midnight” zu wagen.

“Du weißt nie, woher die Inpiration kommt”, sagt Tessier.

“Das ist das Album, das wir immer machen wollten”,fügt Jafar hinzu. “Wir wollen zeigen, dass wir mehr als laut und tief sind. Wir haben eine große Spannweite und eine enorme Dynamik!”

Jetzt ist es an der Zeit on the road zu gehen und diese Songs live zu spielen.

“Wir haben Träume und wir haben Ziele, aber wir trennen Beides voneinander”, sagt Tessier. “Ein Traum ist, die Joe Louis Arena in Detroit zu headlinen. Unser Ziel aber, jede Show mit 100 Prozent zu genießen und Alles zu geben und dadurch nach und nach Fans zu gewinnen. So haben wir es immer gemacht und so hat es bis jetzt super funktioniert. Wir glauben an das, was wir tun und haben eine emotionale Verbindung zu den Songs. Wir wollen den Leuten das geben, was wir gefühlt haben, als wir jung waren und auf die Shows unserer Helden gegangen sind. Das wollen wir weitergeben..”

Meine Einstellung folgt dem Motto “lasst uns sehen, was passiert”, nickt Jafar. “Und das erlaubt mir, für alles bereit zu sein, was kommt.

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